Erziehung-Tipp - Pubertät - Echt ätzend!
Oder: Warum es in Australien immer schöner ist...
Bei der Pubertät handelt es sich einerseits um zusätzlichen Stress, der durch die Veränderung der Gehirnströme ausgelöst wird.
Der "Sender" wird gewechselt! Kein Wunder also, dass wir in bestimmten Situationen nicht immer deren Ursache erkennen können. Scheint doch an und für sich ganz logisch zu sein, denn wie soll
ich auch auf einer "DRS 1" Frequenz noch hören können was auf einer anderen Frequenz "DRS 3" programmiert wurde.
Durch gezielte Entspannung und/oder durch dass herausholen aus seinem Alltags-Stress kann jederzeit der Sender wieder gewechselt werden und die vergessen geglaubte Erinnerung somit wieder erlebt, erkannt und dadurch verändert werden.
Anderseits bekommt die Sexualität einen ganz anderen Stellenwert. Die körperliche Veränderung findet statt.
Interessant: Genau in dieser Zeitspanne (Zeit der Herausforderung) sollten sich unsere Kinder auch noch mit der Berufswahl auseinandersetzten.
Also: Pubertät = Stress auf verschiedenen Ebenen und für verschiedene Parteien (inkl. Lehr-Kräfte) ist es eine schwierige Zeit. Für die Jugendlichen: Wie geht man mit seinen Eltern um! Für die Eltern: Wie gehen wir mit unserem "Kind" um. Das Kind will nicht nur Sohn oder Tochter sein. Die Jugendlichen sind im Dilemma zwischen Autonomie und Abhängigkeiten.
Die Idee der Jugendlichen: Drang nach Aufmerksamkeit. Gesehen zu werden (Bekleidung und Haare), durch eine auffällige Gestik, Mimik oder einen speziellen, für die Aussenwelt unverständlichen Sprach-Code.
Die Jugendlichen distanzieren sich von der Umgebung suchen neue Werte. Gleichaltrige werden wichtiger und im Gegenzug werden die Eltern unwichtiger. Grenzen wollen überschritten werden durch kriminelle und/oder verbotene Handlung (Gewalt, Aggression, Diebstahl). Das Ziel: Eigen Sein, angesehen werden, Beachtung erhalten. Die Sehnsucht nach einer eigenen Geschichte.
Weitere Informationen und eine weitere Buchempfehlung unter: Allan Guggenbühl: Pubertät - Echt ätzend.
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