Persönlichkeits-Tipp - Na, unter welcher Störung leidest denn Du?
Das Leben aus der Sicht von Personen mit Persönlichkeitsstörungen
anhand vom Beispiel: 3+3=6
-
Histrioniker: 3+3=6, es kann aber auch 4 oder 7 sein, macht nichts, sieht aber toll aus, finden Sie nicht?
- Schizoider: 3+3=6, viele Leute sagen es so, aber wir bräuchten
- Schizoider: 3+3=6, viele Leute sagen es so, aber wir bräuchten
einen endgültigen Beweis.
- Zwanghafter: 3+3? Das ist sechs Komma null null null. Aber ich
- Zwanghafter: 3+3? Das ist sechs Komma null null null. Aber ich
muss es überprüfen.
- Narzisst: 3+3=6, und ICH habe es gefunden!
- Maniker: 3+3=6, eine Wahnsinnssache, wir werden ein Geschäft mit
- Narzisst: 3+3=6, und ICH habe es gefunden!
- Maniker: 3+3=6, eine Wahnsinnssache, wir werden ein Geschäft mit
dieser Formel aufbauen, richtig Kasse machen und Ihr könnt von
Anfang an dabei sein!
- Ängstlich-dependenter: 3+3=6? Kann sein, ich weiß es nicht
genau, was meinst du dazu?
- Paranoider: 3+3=6, geheime Formel, Zahlenmystik, wieder so
eine Machenschaft, wer weiß, wer diesmal dahintersteckt.
- Dissozialer: 3+3=6? Was soll der Quatsch, macht keinen Spaß!
Was redest du hier, Kollege, willst du Ärger?!
- Ängstlich-dependenter: 3+3=6? Kann sein, ich weiß es nicht
genau, was meinst du dazu?
- Paranoider: 3+3=6, geheime Formel, Zahlenmystik, wieder so
eine Machenschaft, wer weiß, wer diesmal dahintersteckt.
- Dissozialer: 3+3=6? Was soll der Quatsch, macht keinen Spaß!
Was redest du hier, Kollege, willst du Ärger?!
- Querulant: 3+3=6? Und das mir! Wie kommen Sie eigentlich dazu,
so unsachliche Behauptungen in die Welt zu setzen!
Was kann man tun bei Persönlichkeits-Störungen?
Zunächst einmal sollte man aufpassen, dass man nicht in jedem
Menschen eine Persönlichkeitsstörung entdeckt. Auch ich habe
ab und zu solche Phasen, bin aber deshalb noch lange nicht
Was kann man tun bei Persönlichkeits-Störungen?
Zunächst einmal sollte man aufpassen, dass man nicht in jedem
Menschen eine Persönlichkeitsstörung entdeckt. Auch ich habe
ab und zu solche Phasen, bin aber deshalb noch lange nicht
persönlichkeitsgestört.
Eine Persönlichkeitsstörung macht sich durch Verhaltensmuster
bemerkbar, die absolut starr und sturr bleiben, obschon sie permanent
schlechte und selbstschädigende Resultate liefern.
Im Übrigen ist die Behandlung so schwer, weil es dem
Persönlichkeitsgestörten geht wie in dem Geisterfahrerwitz:
"Achtung, Autofahrer, zwischen Kilometer 117 und 130 kommt
Ihnen ein Falschfahrer entgegen!" "Einer?! Hunderte, hunderte!"
- Der Schizoide braucht niemanden, auch keinen Therapeuten.
- Der Paranoide findet, der Therapeut stehe mit "den Bösen,
die ihn zur Therapie gezwungen haben", unter einer Decke.
- Der Dissoziale sieht nicht ein, warum ER therapiert werden
soll und nicht die anderen.
- Der Borderliner wird dem Therapeuten sagen, dass er der
Erste ist, der ihm helfen kann. Und wenn der Therapeut
nicht auf dieses Klammerspielchen eingeht, wird der Patient
den Therapeuten in Grund und Boden verdammen und die Therapie
abbrechen.
- Der Histrioniker weiss genau, wie man den perfekten Patienten
spielt, wird "völlig geheilt" die Praxis verlassen und sich
nach wenigen Tagen ein neues Problem einfallen lassen, um
erneut im Mittelpunkt zu stehen.
- Der Narzisst findet es normal, dass der Therapeut für ihn
da ist, und das reicht dann auch schon.
- Der Ängstliche wird aus Angst vor der Hypnose nicht in
Trance gehen.
- Der Dependente wird mitmachen in der Hoffnung, im Therapeuten
einen Menschen gefunden zu haben, der ihm sagt, wo's lang geht.
- Der Zwanghafte wird aus Angst vor Kontrollverlust ebenfalls
nicht in Trance zu versetzen sein.
Eine Persönlichkeitsstörung macht sich durch Verhaltensmuster
bemerkbar, die absolut starr und sturr bleiben, obschon sie permanent
schlechte und selbstschädigende Resultate liefern.
Im Übrigen ist die Behandlung so schwer, weil es dem
Persönlichkeitsgestörten geht wie in dem Geisterfahrerwitz:
"Achtung, Autofahrer, zwischen Kilometer 117 und 130 kommt
Ihnen ein Falschfahrer entgegen!" "Einer?! Hunderte, hunderte!"
- Der Schizoide braucht niemanden, auch keinen Therapeuten.
- Der Paranoide findet, der Therapeut stehe mit "den Bösen,
die ihn zur Therapie gezwungen haben", unter einer Decke.
- Der Dissoziale sieht nicht ein, warum ER therapiert werden
soll und nicht die anderen.
- Der Borderliner wird dem Therapeuten sagen, dass er der
Erste ist, der ihm helfen kann. Und wenn der Therapeut
nicht auf dieses Klammerspielchen eingeht, wird der Patient
den Therapeuten in Grund und Boden verdammen und die Therapie
abbrechen.
- Der Histrioniker weiss genau, wie man den perfekten Patienten
spielt, wird "völlig geheilt" die Praxis verlassen und sich
nach wenigen Tagen ein neues Problem einfallen lassen, um
erneut im Mittelpunkt zu stehen.
- Der Narzisst findet es normal, dass der Therapeut für ihn
da ist, und das reicht dann auch schon.
- Der Ängstliche wird aus Angst vor der Hypnose nicht in
Trance gehen.
- Der Dependente wird mitmachen in der Hoffnung, im Therapeuten
einen Menschen gefunden zu haben, der ihm sagt, wo's lang geht.
- Der Zwanghafte wird aus Angst vor Kontrollverlust ebenfalls
nicht in Trance zu versetzen sein.
Na, hast Du Dich etwa irgendwo erkennen können...? :-)
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