Placebos auf dem Prüfstand...

Veröffentlicht auf von Andreas Schaller

Erstaunliche Studien mit Scheinoperationen

Der Glaube an die Heilkraft einer Medizin - oder eines Mediziners - kann Krankheitssymptome bessern. Das beweisen inzwischen auch Studien mit Scheinoperationen.

  

So wurde eine Standard-OP bei Kniebeschwerden durch Schnitt und Naht nur simuliert – doch vielen Patienten ging es nach dem Eingriff besser. Bei Parkinson-Patienten wurde nur leicht die Schädeldecke angebohrt. Im Glauben an eine Frischzellenkur besserten sich danach die Symptome.

  

Solche Phänomene verunsichern Schulmediziner – und reizen Forscher wie Paul Enck: "Zur Placebo-Forschung bin ich eigentlich gekommen, weil mich Lernphänomene interessieren und weil ich Mystifizierungen im Medizinbereich eigentlich überflüssig finde. Ich finde, dass Medizin, dass Heilung eigentlich ein sehr rationales Geschäft ist."

  

Grundlage der Placebo-Wirkung ist die Beziehung zwischen Körper und Geist: Im Gehirn gibt es Schnittstellen, an denen Wahrnehmungen, Gedanken, in handfeste biochemische Prozesse umgewandelt werden, erklärt der Placebo-Forscher Enck: "Irgendwo im Gehirn verändert sich etwas wenn ich glaube. Irgendwo im Gehirn verändert sich auch etwas wenn ich Angst habe. Das heißt: Diese psychischen Prozesse haben ihre eigene Biologie und die wird mit Placebo verändert."

 

Den ganzen Bericht findest Du unter: 

http://www.swr.de/odysso/-/id=1046894/nid=1046894/did=2678502/iyinpo/index.html

  

"Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten."

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Veröffentlicht in Gesundheits-Tipps

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