Stellvertreter in der systemischen Arbeit:

Veröffentlicht auf von Andreas Schaller

Ich werde immer wieder gefragt, ob es auch Stellvertreter gibt, die man nicht in der Rolle lassen kann, respektive ausgewechselt werden sollten.

Ja, das gibt es, kommt aber im Verhältnis sehr wenig vor (Erfahrungsgemäss sind dies ca. 2% der Teilnehmer, die nicht geeignet sind) und ist in zwei Gruppen unterteilt.

Die erste Gruppe sind Stellvertreter die nichts fühlen, gar nichts. Dabei kann es sein, dass sie so sehr mit ihrem eigenen Themen beschäftigt sind, dass dies alles andere überwiegt . Denkt immer daran: Auch Gefühle wie Langeweile, Gleichgültigkeit, Unberührtheit oder Desinteresse sind Gefühlsäusserungen.

Die zweite Gruppe der Stellvertreter sind die „Dramatisier er“ für die auch die kleinste „Nebenrolle“ zu einer Hauptrolle wird!

Das Schöne an der systemischen Arbeit ist das explorieren, dass heisst ich kann es ausprobieren, verändern und werde es dann wissen ob der Impuls gerechtfertigt war oder nicht!
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Veröffentlicht in Inspirations-Tipps

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