Bist Du ein Muttersöhnchen?

Veröffentlicht auf von Andreas Schaller

Von Björn Leimbach: Typische Kennzeichen eines Muttersöhnchens sind:
Mangelnde Fähigkeit zur Abgrenzung: Der Mann kann sich nur schwer von den Gefühlen der Mutter und seiner Partnerin, oft auch allgemein von Frauen, abgrenzen. Er ist sehr einfühlsam und sensibel, aber er verliert sich in den Gefühlen der Frau, sodass er nicht mehr unterscheiden kann, welches ihre und welches die eigenen Gefühle sind.
 
Unklares Bild der Mutter: Aufgrund mangelnder Distanz kann die Mutter oder Partnerin nicht klar gesehen werden. Die Mutter oder Partnerin wird häufig in einem idealisierten Bild als eine Art Heili­ge angesehen und bestimmte Aspekte, die nicht ins Bild passen, werden ausgeblendet.
 
Kein Aushalten von Kritik: Er hält Ablehnung, Kritik oder Enttäu­schung von Seiten der Mutter oder Partnerin nur schwer aus. Spannungen und Konflikte müssen zwanghaft vermieden oder die Harmonie muss schnellstmöglich wieder hergestellt werden.
 
Unkontrolliertes Essverhalten: Ein Embryo im Mutterleib hat nie­mals Hunger. Ein Säugling schreit, bis er gestillt wird. Und auch ein Kleinkind bekommt meist regelmäßig etwas zu essen. Die Mutter ist darum besorgt, dass die Bedürfnisse des Kindes immer erfüllt werden. Nicht ohne Grund gibt es das Sprichwort: „Liebe geht durch den Magen." Und der Liebesbeweis für die Mutter ist dementsprechend, immer alles brav aufzuessen.
 
Nicht verzichten können: Ein Mann muss lernen, auch einmal ohne Körperkontakt, Streicheleinheiten und Sex auszukommen, sonst wird er von einer Frau abhängig und manipulierbar.
Für den abhängigen Mann ist der Körperkontakt unverzichtbar für die Selbstbestätigung. Er ist von den Streicheleinheiten einer Frau so abhängig wie ein Süchtiger.
 
Keine Geheimnisse behalten können: Ein lieber, braver Junge erzählt sei­ner Mutter alles und hat keine Geheimnisse. Und so plappert das Muttersöhnchen alles aus, weil er nicht gelernt hat, Dinge, die nur unter Männern besprochen werden, für sich zu behalten und nicht in die Frauenwelt zu tragen. Er glaubt, dass er Punkte sammelt, wenn er auf der Seite der Frauen steht.
 
Schuld und schlechtes Gewissen: Ein Muttersöhnchen hat bei den kleinsten Anlässen ein schlechtes Gewissen in Bezug auf seine Mutter, Ehefrau oder Freundin. Der abhängige Mann glaubt ebenso wie einst der Junge: „Ich bin dafür verantwortlich, wie es Mama geht." Dieser Glaubenssatz wird später auf die Partnerin übertragen: Wenn sie weint, fühlt er sich schuldig und tut alles, um sie wieder lachen zu sehen. Wenn sie frustriert oder einfach schlecht gelaunt ist, fühlt er sich verantwortlich, das zu verändern.
 
Unehrlichkeit: Ein Mann, der einer Frau hörig ist, kann nicht sei­nen Mann stehen. Wenn er eine berufliche Verpflichtung eingeht oder einem Freund ein Versprechen abgibt, wird er es brechen, wenn die Mutter oder seine Frau ihn dafür kritisiert.
Er hält die Kritik nicht aus und wird eher sich selbst oder andere verraten, als seinen eigenen Weg zu gehen. Weil er nicht gelernt hat einer Frau ein klares Nein zu sagen, wird er anfangen zu lügen oder sich zu verbiegen, um einer Konfrontation zu entgehen. Muttersöhnchen zeichnen sich häufig dadurch aus, dass sie nicht das Rückgrat haben, einer Frau gegenüber zu ihrer eigenen Wahrheit zu stehen.
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Veröffentlicht in Beziehungs-Tipps

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